Förderstiftung polaris – 8. Preisverleihung 2017

Förderstiftung polaris – Wertschätzung für die Besten

Von links: Eva Jaisli, Stiftungsrätin der Förderstiftung polaris, Nadia Wattinger, Livia Zihlmann, Belinda Zünd, Jörg Moll (Fa. von Moos Sport + Hobby, Luzern), Sebastian Blättler (Fa. von Moos Sport + Hobby, Luzern), Ramona Brunner (Fa. Josef Giger, Uznach), Annarös Giger(Fa. Josef Giger, Uznach), Josef Giger (Fa. Josef Giger, Uznach), Mateo Matkovic, Christian Fiechter (Präsident der Förderstiftung polaris).

Die Auszeichnung der besten Lehrabsolventen und zweier besonders engagierter Ausbildungsbetriebe ist fester Bestandteil des Nationalen Branchentags von Swissavant. Die Förderstiftung polaris konnte mit der Anerkennung hervorragender Leistungen wiederum «Wertschätzung» aussprechen – dies in direkter Umsetzung des vorhergegangen Aufrufs im Referat von Dr. Natalie Knapp.

«Gute Lernende bekommt man nicht einfach so! Wir müssen uns um die jungen Leute bemühen – vor Lehrbeginn genauso wie während ihrer Ausbildung!» Stiftungsratspräsident Christian Fiechter richtete anlässlich der 8. Polaris-Preisverleihung einen eindringlichen Appell an die anwesenden Unternehmer und Ausbildner. Einen Appell, nicht nachzulassen bei der Suche nach geeigneten jungen Menschen für eine Ausbildung im Detailfachhandel. Und einen Appell an ihre Verantwortung punkto Betreuung, sozialer Kompetenz und Qualität der ausbildenden Personen. «Wir brauchen Ausbildner mit Herzblut, Ideen und dem nötigen Freiraum für diese verantwortungsvolle Aufgabe!» Weiter regte Fiechter dazu an, auch Mittelschulabgänger anzusprechen: «Wir kennen viele Maturanden, die ihren akademischen Weg mit einer Berufslehre ergänzt haben. Sie sind nun alle mit einem breiten Rucksack sehr erfolgreich in der Arbeitswelt unterwegs.»

Fels in der Brandung
Fiechter wies die Hörenden zudem auf die Digitalisierung in der Ausbildung hin – und damit auch auf den Ausbildnertag vom 28. Juni. «Digitalisierung bedeutet Lernen! Wir müssen lernen, sie zu verstehen und sie anzuwenden – sinnvoll und angemessen.» Der polaris-Ausbildnertag findet in der Messe Luzern statt. – Als zweite Rednerin meldete sich Frau Dr. h.c. Eva Jaisli, CEO von PB Swiss Tools AG, zu Wort. Frau Jaisli rief zum Zusammenhalt in lebhaften Zeiten auf und bezog sich dazu auf die Neujahrsansprache der Bundespräsidentin: «Doris Leuthard hat unserem Land Mut gemacht mit der Feststellung: Die Welt ist komplex geworden – aber wir sind ein Fels in der Brandung!» Diese Stabilität begründete die Bundespräsidentin mit dem inneren Zusammenhalt – und dazu rief auch Eva Jaisli auf: «Vergessen wir nicht: Der Fels in der Brandung besteht dank innerem Zusammenhalt. Kein Wegbröckeln, kein Unterspülen und kein Auswaschen, wenn der Zusammenhalt genügend stark ist.» Diesen Zusammenhalt erkenne sie auch in der Förderstiftung polaris, die die Interessen an einer guten Berufsausbildung bündle, kanalisiere und mit verschiedenen Massnahmen umzusetzen helfe. «Wir haben eine gute Zusammengehörigkeit in der Branche und werden damit auch künftig in der Brandung bestehen können. polaris hilft mit!» Das Miteinander von Lehrbetrieben und Ausbildnern, von Berufsschule und üK sowie Verband und Branche habe wiederum junge Spitzenkräfte hervorgebracht. «Sie jedes Jahr von neuem auszeichnen zu dürfen, ist für mich zum schönen Ritual geworden! Ich freue mich immer wieder darauf!»

Mit Weitblick engagiert
Stiftungsratspräsident Christian Fiechter lobte bei der Auszeichnung der beiden besten Ausbildungsbetriebe 2016 den klaren Blick und die langfristige Verantwortung, mit denen Ausbildungsbetriebe ihre Aufgaben auch in turbulenten Zeiten wahrnehmen: «Ausbilden in unklaren Zeiten steht für die Orientierung an Idealen und Wertvorstellungen. Wer heute mit Hingabe ausbildet, weiss, was er will – und warum er es tut. Ich meine damit die feste Überzeugung, dass das eigene Tun richtig, wichtig und sinnvoll ist!» – Zwei Betriebe durften die Anerkennung der Förderstiftung polaris für diese klare Grundhaltung entgegennehmen.


Wertschätzung für die Besten

Livia Zihlmann hat ihre Ausbildung bei der Baumeler AG in Schüpfheim gemacht und mit 5,5 die beste Note der Lehrabschlussprüfungen 2016 im Bereich Haushalt erreicht. In der Rückschau auf ihre Lehrzeit war es für Frau Zihlmann wichtig, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für den Laden und Verantwortung für neue Teamkameradinnen. – Der Umgang mit Menschen liegt Ihnen offensichtlich, Frau Zihlmann. Das zeigte auch Ihre Freude an erfolgreichen Verkaufsgesprächen und guter Kundenberatung. Für die Zukunft ist eine Weiterbildung geplant.



Nadia Wattinger hat ihre Ausbildung im Migros Markt in Gossau durchlaufen. Mit 93 von 100 Punkten hat sie das beste Resultat im üK erreicht. Das ist an sich schon bemerkenswert. Wenn man aber weiss, dass Frau Wattinger umständehalber insgesamt 3 Lehrbetriebe erlebte, dann ist die Bestleistung im üK wirklich etwas Besonderes. Frau Wattinger kann der Tatsache, dass sie ihre Lehrzeit in drei Betrieben absolvierte, auch Gutes abgewinnen. Sie hat Vergleichsmöglichkeiten und Flexibilität gewonnen. Frau Wattinger würde trotz der Turbulenzen den Beruf der Detailhandelsfachfrau Haushalt wieder wählen – auch mit Blick auf ihre künftige Rolle als Hausfrau. – Sie macht jetzt berufsbegleitend die Berufsmittelschule für Gesundheit und Soziales, und arbeitet im Bereich Haushalt weiter. Sie kann sich eine Fortbildung zur Fach- und Abteilungsleiterin vorstellen.

 

Mateo Matkovic hat seine Ausbildung zum Detailhandelsfachmann für Eisenwaren in der Stierlin AG in Schaffhausen gemacht. Mit einer LAP-Note von 5,6 hat er sich eine gute Ausgangslage für den Beruf geschaffen. Denn Herr Matkovic möchte sich in der Branche weiterentwickeln. So schwebt ihm vor, dereinst Elektrowerkzeuge im Innen- oder Aussendienst zu betreuen. Für ihn waren die überbetrieblichen Kurse und die Messebesuche stets ein Highlight gewesen. Etwas Mühe hatte er mit den unvermeidlichen «Lehrlingsämtli». Er weiss aber, dass der Fachhandel von der Perfektion im Detail lebt. Und so müssen auch unbeliebte Arbeiten korrekt erledigt sein, wenn man die grossen Aufgaben mit Erfolg lösen will.

 

Belinda Zünd hat ihre Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau für Eisenwaren bei der wb Wiler Beschläge AG in Wil/SG gemacht. Sie hat die Lehre mit der Note 5,7 abgeschlossen und damit ganz oben abgeräumt. Frau Zünd hat auch in den überbetrieblichen Kursen den Spitzenplatz erreicht. Mit 92,5 von 100 Punkten blieb sie ungeschlagen – ungeschlagen sowohl von ihrer männlichen Konkurrenz als auch von ihren Branchenkolleginnen. Frau Belinda Zünd wollte ursprünglich Schreinerin werden. Aus gesundheitlichen Gründen hat das aber nicht geklappt. Als Fachfrau für Eisenwaren ist sie dem Holzhandwerk aber weiterhin freundschaftlich verbunden. Frau Zünd kann damit ihr Interesse für das Handwerk weiterhin ausleben. Sie will sich in Betriebswirtschaft ausbilden lassen – Berufsmittelschule und Fachhochschule sollen sie dorthin führen.

 

Laudatio der Josef Giger AG, Unznach

«Wir leben Stil, Kultur und Charme!»

Stöbern macht Freude! Und besondere Freude macht es im Laden von Annarös und Josef Giger in Uznach. Das kleine, feine Haushaltgeschäft bildet seit langem erfolgreiche Detailhandelsfachkräfte aus. – Der polaris-Preis «Bester Ausbildungsbetrieb 2016» würdigt dieses anhaltend hohe Engagement bei der Ausbildung junger Menschen.

«Tischkultur in Reinkultur» möchte man sagen, wollte man das Haushaltfachgeschäft Giger in einen schmissigen Slogan giessen. Aber wie alle Verkürzungen erfasst auch diese nicht voll, worum es geht. Das sehr gut assortierte Geschäft bietet neben vielem für Dekoration und Genuss im Rahmen der gehobenen Tafelkultur auch ein umfassendes Sortiment an Küchenhelfern, Elektrogeräten, Tischwäsche, Lampen, Geschenken … aber, was will man alles aufzuzählen versuchen: Vorbeischauen, stöbern, entdecken – und sich bei der charmanten und kompetenten Bedienung Rat holen wäre wohl klüger. – Das Haushaltfachgeschäft Giger hat jedoch nicht nur ein grosses Sortiment, sondern auch eine interessante Geschichte.

Früh berufen – zum Erfolg geführt
Man findet den Laden mitten in Uznach, im und am «Städtchen» – denn so lautet die Postanschrift. Die gesamte Firmengeschichte ist etwa 170 Jahre alt, ganz genau lässt sich das heute nicht mehr eruieren. Josef Giger hat hier 1972 seine Ausbildung als Detailhandelsfachmann für Eisenwaren – früher war das der Eisenwarenhändler – angetreten. «1978, als erst 22-Jähriger, hat mein Mann Josef das Geschäft übernommen» erinnert sich Annarös Giger. «Damals hatten wir noch Eisenwaren und Haushalt unter einem Dach.» Die frühe Übernahme der Verantwortung ergab sich aus einem überraschenden Todesfall in der Inhaberschaft. Annarös Giger ist 1987 dazugestossen und führt das im Städtchen verbliebene Haushaltgeschäft. Ausserhalb, unweit vom Bahnhof, befindet sich heute das Handwerker Center Josef Giger AG. «Nicht alle ‹Uzner› hatten meinem Mann das zugetraut – was ihn natürlich erst recht anspornte, das Geschäft zum Erfolg zu führen und zu erweitern.» Die Lokalitäten in der Altstadt wuchsen Schritt für Schritt, bis die Eisenwaren um 2007 im Handwerker Center an der Eisenbahnstrasse ihren Platz fanden.

Fachpersonen mit viel Know-how
Das Haushaltfachgeschäft Giger orientiert sich mit dem Sortiment an der Stadt- und Landbevölkerung im Umkreis. «Wir führen ein Vollsortiment und bedienen damit alle Kundensegmente», antwortet Annarös Giger auf die Frage nach den Schwerpunkten. 4 Mitarbeitende und eine Lernende widmen sich den Kundenwünschen und suchen stets die beste Antwort auf das Bedürfnis. – Ramona Brunner, selbst ehemals Lernende des Geschäfts, ist heute als Ausbildnerin für die jungen Berufseinsteigerinnen zuständig. Warum man Lernende ausbilde? «Wir wollen eigene Leute nachnehmen können, wenn Bedarf ist. Und wir wollen dazu beitragen, dass es genügend gut ausgebildete Fachkräfte gibt – auch für den Fall, dass wir eine externe Lösung brauchen». Man macht sich die Auswahl der angehenden Detailhandelsfachfrauen nicht einfach – zwei Probeeinsätze über mehrere Tage sind nur eine von verschiedenen Klippen. «Interesse, Kontaktfreude, Höflichkeit und kommunikative Fähigkeiten sowie Teamverhalten und Verantwortung gehören zu den Kriterien für die Zusage einer Lehrstelle.» Lernwille, Loyalität und Ehrlichkeit ebenso. Geschäftsführerin Annarös Giger ergänzt: «Wir geben unseren Jugendlichen die Chance, ihr berufliches Leben auf eine sichere Basis zu stellen – ein Flair fürs Kochen und Backen, fürs Dekorieren und auch fürs Putzen sollten sie aber mitbringen.» Sie dürften auch immer wieder Produkte selbst ausprobieren, um überzeugend argumentieren zu können. Gerade für die praktische Erfahrung seien die verbandlichen üK in Lostorf ein enormer Gewinn. – Dafür bekämen die jungen Frauen schon früh Sortiments- und Lieferantenverantwortung. Man schärfe damit den Blick für Abläufe und Prozesse, für Logistik, Termine und Kosten sowie für den Einkauf an der Messe.

polaris-Preis – Die Freude ist gross
«Beraten und Verkaufen alleine reicht heute nicht mehr» resümiert Ramona Brunner, und schmunzelt: «Wir impfen unsere Jungen mit dem Haushalt-Gen!» – Die Verleihung des Preises «Bester Ausbildungsbetrieb 2016» im Fachhandel Haushalt kam überraschend. Annarös Giger sieht darin eine Bestätigung und Anerkennung der betrieblichen Anstrengungen für kompetente Fachpersonen. «Unsere Lernenden erzielen konstant gute bis hervorragende üK-Noten und Lehrabschlüsse. Der Preis zeigt uns, dass das gesehen und geschätzt wird – und darüber freuen wir uns!» Mit bisher rund 20 erfolgreich ausgebildeten Lernenden ist es nun an der Zeit, diese Bemühungen zu belobigen und zu belohnen.

Die Förderstiftung polaris gratuliert herzlich!

«Wir geben unseren Jugendlichen die Chance, ihr berufliches Leben auf eine sichere Basis zu stellen!»

Annarös Giger

 

Laudatio der Firma von Moos Sport + Hobby AG, Luzern

«Gemeinsam erreichen wir viel!»

Das Unternehmen hat Tradition und Zukunft zugleich: Grosse Erfahrung und eine moderne Orientierung formen hier ein ideales Ausbildungsklima. Allein das umfangreiche Sortiment macht die Lehre bei der von Moos Sport + Hobby AG zum reichen Fundus für das Berufsleben. – Die Förderstiftung polaris belobigt die vielseitige Ausbildung bei von Moos mit dem Preis «Bester Ausbildungsbetrieb 2016».

Mitten in Luzern am Kasernenplatz, mit Blick auf Gütsch, Musegg und Reuss, findet man die geräumigen Verkaufslokalitäten der von Moos Hobby + Sport AG. Das Unternehmen präsentiert auf drei Stockwerken ein Sortiment von gesamthaft über 40 000 Artikeln zu Sport, Gartenmöbeln und Eisenwaren. Hier gehen Träume von Sportlern, Freiluftgeniessern, ambitionierten Heimwerkern und Bastlern in Erfüllung. Zusammen mit einer persönlichen und fachkompetenten Beratung wird der Einkauf zum Erlebnis – und mit fast hundertprozentiger Sicherheit auch zum Erfolg. Denn das breite Sortiment oder der Einzelverkauf von Schrauben, Federn und Haken in jeder denkbaren Ausführung kommen der Hauptkundschaft entgegen: Den Endverbrauchern, die das Passende suchen, finden und mitnehmen wollen: Ein perfektes Einkaufserlebnis.

Am Anfang war das Eisen
Geschäftsführer Jörg Moll grenzt sein Unternehmen von den klassischen Handwerkerzentren ab: «Wir sind primär ein Nahversorger für die Menschen in Luzern und Umgebung. Unser Bestreben ist die erstklassige Dienstleistung am Endkunden.» Was natürlich nicht ausschliesst, dass auch Institutionen, Verwaltungen und Gastronomie vom Unternehmen kompetent beliefert werden. Neben Verbrauchsmaterial geht es dann oft um Gartenmöbel und Sonnenschutz. «Es gibt im Raum Luzern kaum einen Gastrobetrieb, dem wir nicht schon mit Gartenmöbeln helfen konnten.» – Eisenwaren gehören aber in die Urkompetenz, quasi ins Genom der von Moos Hobby + Sport AG. Denn die Firmengeschichte reicht bis ins Jahr 1680 zurück. Nägel und Hufeisen, später dann Stahlproduktion und -handel waren die primären Wirkungsfelder. Lange firmierte das Unternehmen als «von Moos’sche Eisenwerke». Es war bis 1999 eine Tochter der von Moos Holding und wurde im Jahr 2000 eine selbständige Aktiengesellschaft. 48 Mitarbeitende – davon 14 Lernende – geben heute tagtäglich ihr Bestes zum Wohl der Kundschaft. Neben Eisenwaren, Sport und Garten sind auch Farben ein Sortiments-und Ausbildungsschwerpunkt. Das Unternehmen bildet überdies Logistiker aus.

Berufsbildung als Gemeinschaftsleistung …
Wer bei von Moos Sport + Hobby die Lehre antreten möchte, macht eine einwöchige Schnupperzeit. «Wir suchen junge Leute, die den direkten Kundenkontakt schätzen, den Blick fürs Ganze entwickeln und sich gut in unser Team einfügen.» Ehrlichkeit und Loyalität sind Grundvoraussetzungen – Einsatzbereitschaft und Verantwortungsgefühl ergänzen, was man sich bei von Moos von den Jungen wünscht. «Im Gegenzug vermitteln wir neben umfassender Fach- und Verkaufskompetenz auch soziale Fähigkeiten. Wir übertragen unseren Lernenden schon früh Verantwortung.» Dies immer auch mit dem Risiko, dass Fehler passieren. Aber bei Jörg Moll und seinen fünf betrieblichen Ausbildnern dürfen Fehler passieren. «Learning by doing – das gilt bei uns auch für Missgriffe und Irrtümer!» Denn die Analyse eines Fehlers mit all seinen Auswirkungen sei eine der effizientesten Lernmethoden, so die Erfahrung im Betrieb. – Die Ausbildung im Hause von Moos ist demnach ein Gemeinschaftswerk, zu dessen Gelingen alle ihren Teil beitragen, von den Lernenden über die Ausbildner bis zum Geschäftsführer.

… und als Leistung für die Gemeinschaft
Von Moos bildet aus, um die Zukunft des Unternehmens mit kompetenten Mitarbeitenden zu sichern. Die meisten Kaderstellen sind mit Ehemaligen besetzt, und selbst das jüngste GL-Mitglied hat als Lehrling in der Eisenwarenabteilung angefangen. «Die Chancen unserer Abgänger sind sehr gut – das sehen wir immer wieder.» Führungs- und Sortimentsverantwortung direkt nach der Lehre? Für seine Jungen sei dies praktisch die Regel. – Aber von Moos wäre nicht von Moos, wenn nicht auch die Gesamtsicht zum Tragen käme. Es geht bei der Ausbildung auch um die Verantwortung für Jugend und Gemeinschaft. «Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft gut funktioniert. Solide Berufsausbildungen mit Entwicklungspotenzial gehören dazu!» erklärt Jörg Moll. – Ja, und eine Spezialität im Hause von Moos sei noch erwähnt: Geeignete Lernende des Eisenwarenfachs werden zusätzlich als Kundenschreiner ausgebildet. Sie wissen nach Lehrabschluss, wie man eine kleine Holzwerkstatt führt, Holzwerkstoffe aller Art auf Mass zuschneidet und an Maschinen einzelne Arbeitsgänge für Kunden ausführt. «Mit der Ausbildung zum Kundenschreiner sind unsere Lehrabgänger noch besser für den Arbeitsmarkt gerüstet» freut sich Jörg Moll über diese Besonderheit in seinem Betrieb.

Die Förderstiftung polaris gratuliert herzlich!

«Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft gut funktioniert. Solide Berufsausbildungen mit Entwicklungspotenzial gehören dazu!»

Jörg Moll

 


 

Preisträger der Förderstiftung polaris

2017 Nadia Wattinger, Altnau
  Livia Zihlmann, Schüpfheim
  Belinda Zünd, Bronschhofen
  Mateo Matkovic, Neuhausen am Rheinfall
   
  Josef Giger, Uznach
  von Moos Sport + Hobby AG, Luzern
   
2016 Lea Hanimann, St. Gallen
  Matteo Lancellotti, Chiasso
  Isabel Schön, Andelfingen
  Michelle Wanner, Emmenbrücke
  Daniela Krähenbühl, Burgdorf
   
  Pro Table GmbH, St. Gallen
  Frigerio SA, Locarno
   
2015 Muriel Renevey, Fétigny
  Riccardo Tiné, Lugano
  Sidonia Giger, Waltensburg
  Markus Staufer, Huttwil
  Jan Kühne, Waldkirch
  Hans-Moritz Spahr, Erlenbach
   
  Markus Kleger, Flawil
  IMMER AG, Uetendorf BE
   
2014 Eliane Maurer, Suhr
  Eveline Portmann, Schüpfheim
  Anita Duff, Cumpadials
  Remo Stutz, Sarmenstorf
   
  Regalino AG, Langenthal
  F. + H. Engel AG, Biel
   
2013 Andreas Blättler, Hergiswil
  Quendy Werthmüller, Brione Verzasca
  Sandra Wenger, Grindelwald
  Gérard Frund, Courroux
  Maria Müller, Spiringen
  Andreas, Horath, Unteriberg
  Tanja Schärli, Werthenstein
  Daniela Scherrer, Bronschhofen
  Florian Steimer, Greifensee
  Regula Bommer, Amlikon-Bissegg
   
  A. Gisler AG, Hochdorf
  Peterhans Handwerkercenter AG, Würenlos
   
2012 Nina Doetzkies, Luzern
  Heidi Heimberg, Oberwil im Simmental
  Samantha Schlüchter, Madiswil
  Simon Gähler, Donzhausen
  Dominik Obrist, Winterthur
   
  Keller Ruswil AG, Ruswil
  von Siebenthal, Gstaad
   
2011 Andrea Bichsel, Aarberg
  Sonja Hartmann, Ebnat-Kappel
  Debora Wick, Seon
   
  Brunner GmbH ,Bassersdorf
  Zinsli Eisenwaren und Haushalt, Ilanz
   
2010 Ladina Blumenthal, Vattiz
  Thomas Frank, Subingen
  Sandra Heinrich, Unterägeri
  Nicole Lambrigger, Troinex
  Marc Lang, Basel
  Nathalie Sommer, Räterschen
  Samuel Thommen, Rümlingen
   
  Hauser Handwerk AG, Romanshorn
  A. Glaser AG, Lyss